Schienentherapie und Schnarchtherapie

Schienentherapie (Funktionsanalyse/Funktionstherapie)

Eine zahnärztliche Schienentherapie ist bei folgenden Krankheitsbildern erforderlich:

  • Kiefergelenkserkrankungen (CMD = Craniomandibuläre Dysfunktionen)
  • Kaumuskelerkrankung (CMD = Craniomandibuläre Dysfunktionen)
  • Schmerzen und Verspannungen im Kiefergelenksbereich
  • Akute Entzündung des Kiefergelenks
  • Zähneknirschen und -pressen
  • Bisserhöhung
  • Fehlbelastung des Gebisses
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Wiederkehrende Spannungskopfschmerzen
  • Rheumatische oder arthritische Kiefergelenksveränderungen

Unbehandelt können viele dieser Krankheitsbilder zu Schäden an der Kiefergelenksscheibe oder am Kiefergelenksknorpel führen. Ebenso können sie Entzündungen am Kiefergelenk und an der Kiefergelenkskapsel hervorrufen. Darum raten wir in diesen Fällen ggf. zu einer sogenannten Schienentherapie, die beim Zahnarzt durchgeführt werden kann. Nach einer ausführlichen Diagnose in unserer Praxis fertigen wir einen Abdruck Ihres Gebisses an und stellen eine individuell für Sie angepasste Aufbissschiene her. Diese wird zum nächtlichen Tragen verwendet, um Sie während des Tages nicht zu beeinträchtigen. Alle Kosten für eine Aufbissschiene werden sowohl von den gesetzlichen Krankenkassen als auch den privaten Versicherungen gänzlich übernommen. Das bedeutet für Sie, dass Sie nichts dazu bezahlen müssen.

Schnarchtherapie beim Zahnarzt

Zur zahnärztlichen Behandlung von Schnarchen bis hin zur Schlafapnoe (Schnarchen mit Aussetzen der Atmung) ist der Einsatz sogenannter TAP- Schienen zur Vorverlagerung des Unterkiefers sinnvoll einsetzbar. Je nach Erkrankungschwere stehen dem Zahnarzt hierfür verschiedene Schienentypen zur Verfügung. So das Ihnen diese Therapie einen gesunden und erholsamen Schlaf ermöglicht. Denn eine Schlafapnoe birgt Gesundheitsrisiken die von Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Tagesmüdigkeit über ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle reichen.